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historische Romane

Tremayne, Peter: Nur der Tod bringt Vergebung

Inhalt:

664: Unter den Katholiken herrscht Streit, die römische Religionsweise steht gegen die irische. Umeine Einigung zu erzielen, beruft König Oswiu im Land der Angeln und Sachsen eine Synode ein, die in einem Kloster stattfindet.

Die römische Delegation steht der irischen gegenüber, als ein Mord die Bewohner der Abtei erschüttert: Die beste Rednerin der Iren wurde ermordet. Steckt eine politische Intrige dahinter?

Die irische Schwester Fidelma, die in ihrer Heimat den Status einer der höchsten Rechtsgelehrten genießt, wird mit der Klärung des Mordes beauftragt, unterstützen soll sie dabei aus politischen Gründen ein junger römischer Bruder. 
Bald findet man den nächsten Ermordeten.

Informationen:

Die Originalausgabe "Absolution by Murder" erschien 1994 bei Headline.
Die deutsche Ausgabe erschien 1998 bei Aufbau und seither auch bei anderen Verlagen.
Peter Tremayne ist das Synonym desHistorikers Peter Berresford Ellis, der hat sich auf keltische Geschichte spezialisiert hat.
Das Buch ist das erste aus einer Reihe von Kriminalgeschichten rund um "Schwester Fidelma".

Kritik:

Anfangs fand ich die vielen für unsere Kultur fremd klingenden Namen sehr schwer zu merken. Aber bald stellte sich heraus, dass ich mir alle gar nicht merken mußte, der Autor erklärte im ersten Kapitel nur die damalige Zeit, Kultur und Gebräuche.
Ab dem zweiten Kapitel wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, die äußerst gut recherchierte Geschichte der gewitzten und ganz und gar nicht maulfaulen Schwester Fidelma hat mich in ihren Bann gezogen.
Wer historische Romane und/oder Krimis liebt, ist mit diesem Buch gut beraten.
Ein wenig erinnert es an Umberto Ecos "Der Name der Rose", ist aber viel lebendiger und lebensnaher gehalten.
Außerdem erhält man durch diese Lektüre enorm viel Wissen über Kelten, Angeln und Sachsen sowie die historische katholische Kirche und ihre Gebräuche und Probleme. Und über die feinen Gespinste der Politik.

2.9.08 15:54





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